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Forstwirtschaft

Waldwirtschaft
Der Bereich Waldwirtschaft an der LFS Warth hat einen hohen Stellenwert sowohl im Schulunterricht als auch in der Erwachsenenausbildung. Der Schulwald ist 7,5 Hektar Hektar groß und wird von den Schülern bewirtschaftet. Der praktische Unterricht kann somit teilweise vor Ort durchgeführt werden, aber auch der umliegende Bauernwald wird für die Praxis genutzt. In der sogenannten „Forstvilla“ befindet sich die Forstwerkstätte, wo Wartungsarbeiten an Motorsägen, Freischneidern und anderen Forstwerkzeugen durchgeführt werden. In allen drei Jahrgängen wird Waldwirtschaft in Theorie und Praxis unterrichtet, wobei besonderer Wert auf die unfallfreie Schneide- und Fälltechnik mit der Motorsäge gelegt wird. Aber auch die naturnahe Waldbewirtschaftung, die fachgerechte Durchforstung sowie die Holzbringung stehen im Mittelpunkt der Ausbildung. Durch den Schulwald führt auch ein Waldlehrpfad, der von den ersten Jahrgängen betreut wird.


Forstkurse
Jährlich werden an der LFS Warth Forstfacharbeiterkurse und die Bauern- und Bäuereinnenschule Forstwirtschaft als Abendschule Waldwirtschaft abgehalten. Auch die Forstwirtschaftsmeisterkurse finden an der LFS Warth statt. Diese Ausbildungsangebote werden vermehrt von Berufstätigen Erwachsenen genutzt, was das große Interesse an der Waldwirtschaft zeigt. Bis zum Jahr 2004 wurden über 300 Forstfacharbeiter und 50 Forstwirtschaftsmeister ausgebildet.


Die Waldwirtschaftslehrer der LFS Warth: Karl Lobner, Jürgen Mück und Hermann Mayer (v.l.n.r.).

 


Schulteam der LFS Warth ist Vize-Staatsmeister der Waldarbeit

Bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft der Waldarbeit in Rotholz/Tirol am 1. Mai 2004 erreichte das Warther Forst-Team, bestehend aus vier Schülern, den zweiten Platz. Angetreten waren 17 Schulen aus allen Bundesländern, lediglich die Kärntner LFS Litzelhof konnte sich vor dem Warther Team platziert. Beim Wettkampf absolvierten die 68 teilnehmenden Schüler an zwei Tagen Bewerbe mit der Motorsäge wie etwa Fallkerb und Fällschnitt, Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt und Kettenwechseln. Es kam dabei neben der Schnelligkeit vor allem auf die fachgerechte Handhabung der Motorsäge an. „Das gute Abschneiden bei der Staatsmeisterschaft war nur durch eine intensive Vorbereitung der Schüler möglich“, erklärt Förster Karl Lobner, Waldwirtschaftslehrer in Warth. „Der große Erfolg ist das Resultat konsequenter Ausbildungsarbeit in der Schule und bei den Forstkursen“, so Lobner.
Die LFS Hohenlehen belegte den vierten Platz und die LFS Edelhof erreichte den elften Platz.
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