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Nationalbank-Expertin gab Tipps zum Erkennen von Falschgeld
Bargeld-Schulung: „Euro-Blüten“ sicher erkennen


Die Personen v. l.: Schüler Lukas Schwarz, Angestellte Christina Haberl, Schülerin Claudia Rehberger, Nationalbank-Expertin Petra Schütz, Fachlehrerin Martina Piribauer und Schüler Stefan Ernst.
Fotocopyright: Jürgen Mück.

Bericht der NÖN: http://www.noen.at/neunkirchen/schulpartner-bargeld-schulung-an-lfs-warth-euro-blueten-erkennen-schulpartner-lfs-warth-bargeld-schulung/75.912.222

Warth (31.1.2018) Im Rahmen des Marketing- und Wirtschaftskunde-Unterrichts leitete Petra Schütz von der Österreichischen Nationalbank drei Workshops zur sicheren Zahlung mit Euro-Banknoten an der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Warth. Dabei standen die Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten im Mittelpunkt, um Fälschungen rasch zu erkennen. Neben den 2. Jahrgängen nahmen auch Lehrer und Angestellte an der Bargeld-Schulung vergangene Woche  teil.

„Die Echtheitsprüfung mit der bewährten Methode ‚Fühlen – Sehen – Kippen‘ konnten die Jugendlichen gleich praktisch üben. Dabei galt es echte Banknoten und Fälschungen zu erkennen, was mitunter gar nicht so leicht war“, betont Fachlehrerin Martina Piribauer, die für die Organisation der Bargeldschulung verantwortlich zeichnet. „Aufgrund neuer und somit sicherer Banknoten ist immer weniger Falschgeld im Umlauf, dennoch sind gute Kenntnisse der Sicherheitsmerkmale notwendig. Besonders bei den 50-Euro-Banknoten und 20-Euro-Banknoten gilt es verstärkt aufzupassen, denn sie werden am häufigsten gefälscht“, so Piribauer. Diese beiden Banknotenkategorien haben im Euroraum mit fast 88 Prozent den größten Anteil an allen Fälschungen.

Geld-Expertin Petra Schütz gab den Jugendlichen auch Tipps zur Rechtslage: „Das Überprüfen der Sicherheitsmerkmale einer Banknote ist sehr wichtig, denn wer eine gefälschte Banknote annimmt, muss den Schaden selbst tragen. Ein gefälschter Geldschein wird leider nicht ersetzt.“

Wissen schützt vor Falschgeld
Für den Sicherheitscheck der Banknoten muss die erhabene Oberfläche gefühlt werden, denn durch das Tiefdruckverfahren wird ein fühlbares Relief erzeugt. Hält man die Geldscheine vor eine gute Lichtquelle, so sind das Wasserzeichen, der Sicherheitsfaden und das Durchsichtselement zu erkennen. Und beim Kippen der Banknote erscheint ein Hologramm. Dabei sollte man sich aber nie auf ein Sicherheitsmerkmal verlassen, denn nur die Kombination der Merkmale bringt tatsächlich Gewissheit über die Echtheit der Banknoten.

Die aktuelle Falschgeldstatistik der Nationalbank  für das Jahr 2017 hat einen deutlichen Rückgang der Fälschungen ergeben. Demnach wurden 9.892 „Blüten“ sichergestellt, im Jahr davor waren es noch 12.234 Stück. Das entspricht einem Rückgang um rund einem Fünftel. Der entstandene Schaden ging um rund 26 Prozent zurück.

(Schluss)